Thomas W. H. Koppermann präsentiert:

 

 


 

"Spieluhren" (Spieldosen, Spielwerke)

 

(zuletzt bearbeitet am 20.08.2013)

 


Richtigerweise muss es natürlich "Spieldosen" oder "Spielwerke" heißen, denn nur die wenigsten davon sind tatsächlich in Uhren eingebaut. In der Allgemeinheit hat sich eher der Ausdruck "Spieluhren" durchgesetzt, wohl weil die filigrane Technik viel mit mechanischen Uhren gemeinsam hat.

Stimmzungen-Spielwerk mit Stiftwalze und Federwerkantrieb
Stimmzungen-Spielwerk mit Federwerkantrieb zum Aufziehen

(es gibt auch Ausführungen zum Kurbeln)

Funktionsbeschreibung: Das Federwerk wird von der Unterseite her mit einem Schlüssel aufgezogen. Während sich die Feder entspannt, treibt sie über die Zahnräder des Getriebes die Stiftwalze und einen Fliehkraftregler an.

Der Regler sorgt für eine einigermaßen gleichmäßige Spielgeschwindigkeit, indem er bei hoher Federspannung bremst.

Die Melodie ist in Form von Stiften auf der Walze "gespeichert", wobei jeder Stift einer Note (einem Ton) entspricht.

Während der Walzendrehung werden die jeweiligen Tonzungen des Tonkamms durch die Stifte von unten her "angerissen" und so zum Schwingen gebracht - man hört die zugehörigen Töne.

Eine Melodie kann maximal so lang sein wie der Umfang der Walze, da sie nach jeder vollen Walzenumdrehung wiederholt wird, bis das Federwerk ganz entspannt ist.


 

 

 


 

 

 

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Idee und Umsetzung (©): Thomas W. H. Koppermann, 23881 Bälau (Schleswig-Holstein, Deutschland)