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Ein sehr engagiertes Projekt von
Thomas Koppermann, Hamburg

Gesammelte Stilblüten von Schülern
und anderer Schulhumor

Mein Einsatz für Kinder
und meine Kinder-Betreuung:

 

Warum setze ich mich
für Kinder ein?:

Die Philosophie
hinter diesen Seiten

 


 

Wie setze ich mich

für Kinder ein?:

 

Mein persönlicher Anteil,
benachteiligten Kindern
zu helfen

 

Und für die Zweifler, die

immer Beweise benötigen:

 

Belege zu meinen Spenden

an Kinderhilfsorganisationen

 


 

Nachbarskinder entdecken
mein "kleines Reich" für sich

 



Gebastelt, gemalt,
gestempelt - einige Werke

meiner kleinen Gäste

 


 

Kurzfassung meiner ersten  großen Kinder-Geschichte:

 

"Wie man mit kleinen Dingen

und viel Füreinander-da-sein

ein sozial benachteiligtes Kind

sehr glücklich machen kann ..."
 

Und etwas ausführlicher:  
 

Erlebnisbericht über die Zeit

mit dem von mir betreuten

11-jährigen Schüler Frank
(Name geändert)

 


 

Ein paar Worte
von mir über mich

den Autor dieser Seiten
 


... und hier:

 


 

Und was die Erwachsenen
meinen, steht hier:

 

Leserstimmen / Gästebuch

 


 

Kinder-Themen

allgemein

 

Themen von A bis Z

 


 

Traurige Tatsachen
über Kinder in Deutschland

 


 

Herzenswünsche von Kindern
für ihre Erziehung

 


 

Allgemeines über die
Betreuung von Schulkindern
in der Freizeit

(Tipps und Hinweise)

 

 


 

Wie Sie benachteiligten Kindern ganz einfach helfen können

 


 

Ein heißes Thema:

 

Dürfen Männer
(fremde) Kinder betreuen?

 


 

Gedanken über
das Spielen im allgemeinen

 


 

Meine besten Links
zu den Themen rund um
Kinder, Eltern, Familie,
Erziehung, Schule
usw.

 

(Eine wahre Fundgrube
für alle, die Anregungen,
Rat und Hilfe suchen!)

 


 

Gesetze, die
unsere Kinder schützen

 


 

Jährlich wiederkehrende
Termine und Jahrestage
im Zusammenhang mit Kindern

 


 

Zum Schluss

noch etwas zum Schmunzeln -

von einer Lehrerin gesammelt:

 
Stilblüten von Schulkindern

 


 

 

 
Meine Tante war Lehrerin an einer Hamburger Schule und hat mir gegen Ende ihrer beruflichen Laufbahn eine Mappe mit den von ihr gesammelten Stilblüten aus Schüler-Aufsätzen usw. überlassen. Das Beste aus dieser Sammlung habe ich hier zusammengestellt. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!

(Die in den Texten hierunter evtl. enthaltenen Schreibfehler wurden vom Original übernommen, kleine Fehler wurden zwecks besserer Lesbarkeit korrigiert, z. T. wurde die neue deutsche Rechtschreibung eingearbeitet.)
 


 

Zu Beginn erst mal ein paar Schreibfehler zum Schmunzeln:

  • "Apschiet" (= Abschied)

  • "Brengwoist" (= Brägenwurst)

  • "Briwardsegreteren" (= Privatsekretätin)

  • "Dreiitaschenhaus" (= Drei-Etagen-Haus)

  • "Ein Praden auf dem Pife" (= Ein Braten auf dem Büfett)

  • "Fandersiehbild" (= Fantasiebild)

  • "Fernglasfahrer" (= Fernlastfahrer)

  • "Innagie" (= Energie)

  • "Krannepfon" (= Grammophon)

  • "Mohrmit" (= Mohammed)

  • "Negertief" (= Negativ)

  • "runterum" (= rundherum)

  • "Pokmune" (= Portemonnaie)

  • "Rolevefermünz" (= Rolle Pfefferminz)

  • "Sawis" (= Service)

  • "Senzerung" (= Sehnenzerrung)

  • "stumeres" (= Stubenarrest)

  • "Vata Mongana" (= Fata Morgana)

  • "wildausende" (= wild aussehende)

  • "Wir assenarmbrot" (= Wir aßen Abendbrot)

  • "Zerfjetten" (= Servietten)

  • "Ich wünsche mir zu Weihnachten eine Muntre Monika."
    (gemeint war "Mundharmonika")


 

 

Zitate aus Aufsätzen und anderen schriftlichen Arbeiten

  • "Der Aal bewohnt das Meer auch im Süßwasser."
     

  • "Adenauer, der ist ja auch schon zig über Jahre." (9. Klasse)
     

  • "Die Alpen bieten ihren Bewohnern gute Aufstiegsmöglichkeiten."
     

  • "Amerika beschaffte sich deutschfeindliche Länder und begann den Krieg."
     

  • "Das Blut ist der Transporteur des menschlichen Körpers."
     

  • "Er lag blutunterlaufen auf der Straße." (8. Klasse)
     

  • "Die Chinesen sind zweirassig: es gibt gelbe und Rotchinesen." (8. Klasse)
     

  • "Die Dampfmaschine wurde erfunden, der Bauer brauchte nicht mehr
    mit der Hand zu säen, weil jetzt der Pflug erfunden wurde." (9. Klasse)
     

  • "Wenn es läutet, stelle ich mich zu Dreien auf."
     

  • "Die Erde wird allmählich immer kleiner, und das kommt, weil
    Öl, Kohle und sonstige Rohstoffe aus der Erde genommen werden,
    dafür wird aber das Wasser immer mehr und die Erde immer kleiner."
     

  • "Die Eskimos sind braun wie wir, wenn wir 3 Wochen im Sommer an der Ostsee sind.
    Sie pflegen zu schlafen, wenn sie müde sind, brauchen sich nicht die Füße, Hals und Ohren zu waschen, nicht die Zähne zu putzen, und die Kinder brauchen nicht zur Schule zu gehen. Ein Eskimo würde halb verrückt werden, wenn er auf der großen Straße beim Hauptverkehr in New York ginge."
     

  • "In der Zeitung stand eine Fehlanzeige wegen dem Jungen."
    (gemeint war 'Vermisstenanzeige')
     

  • "Gangster sind immer blass, weil sie beim Morden so kaltblütig (ohne Blut)
    sein müssen." (4. Klasse)
     

  • "Die Gefühlsnerven gehen zum Teil durch das Rückenmark und zum anderen Teil auch nicht.
    Es kommt ganz darauf an, wo die Gefühle hin wollen." (8. Klasse)
     

  • "Ein altes Gesicht steckte den Kopf durch die Tür."
     

  • "Gesundheitlich bin ich noch nie erkrankt. In der Schule bin ich immer eine Mittelschülerin (gemeint war: mittelmäßige Schülerin) gewesen. Im nächsten Jahre habe ich meine neun Schuljahre rum und habe mich für mein Beruf als Schuhverkäuferin entschlossen." (9. Klasse)
     

  • "Ich bin geteilt worden und nun bin ich bei Frau K." (gemeint war die Klassenteilung)
     

  • "Goethe sorgte dafür, dass Schiller den Lehrstuhl für Geschichte bekam." (8. Klasse)
     

  • "Guano ist ein Düngemittel und besteht aus dem Kot der Fische und alten Leichen."
    (7. Klasse)
     

  • "Bei den Heringen gibt es Küstenstämme und Hochseestämme. Zu den Küstenstämmen gehören die grünen Heringe, zu den Hochseestämmen die Salzheringe."
     

  • "SOS ist ein Hilferuf, der von Tankstellen ausgestoßen wird."
     

  • "Hindenburg war ein Flugzeugentdecker."
     

  • "Ein Hund ist ein Fleisch-, Pflanzen- und Keksfresser." (7. Klasse)
     

  • "Der Kaiserstuhl ist ein Vulkan und prungt noch heute als ein Haufen
    auf dem Atlas und auch in der Landschaft hervor." (10. Klasse)
     

  • "Da standen 8 Kerzen brennend und alle sangen: 'Hoch soll sie leben!'."
     

  • "Krankheiten ärztlicher Art habe ich noch nie gehabt." (9. Klasse)
     

  • "Durch Küssen und anderen Unfug werden wir Menschen krank:
    Flöhe, Läuse, Holzböcke, Bandwürmer und Parasiten." (7. Klasse)
     

  • "Zum Schluss gibt es statt eines Happy End Leichen en gros."
     

  • "Dass jede Wohnung Lichtkörper besitzt, ist der beste Beweis menschlichen Fortschritts." (10. Klasse)
     

  • "Als das Gatter hochgezogen wurde, stürzte der Löwe los, blieb aber einen Meter vor ihm liegen, legte sich nieder und winselte mit dem Schwanz." (7. Klasse)
     

  • "Bundespräsident Lübcke feierte seinen ersten Geburtstag in der Villa Hammmerschmidt." (8. Klasse)
     

  • "Marco Polo diente den Kaiser (von China) als Vertreter, Reisenter, Vorscher und Ausenkorospodent." (6. Klasse)
     

  • "Michelangelo war ein Weltumsegler; er gründete die erste Kirche in Hamburg
    (Anmerkung für die Nicht-Hamburger: In Hamburg gibt es den "Michel",
    die St.-Michaelis-Kirche, die natürlich nichts mit Michelangelo zu tun hat)
     

  • "Mussolini fuhr als Forschungsreisender durch Asien und hat den Stoff 'Mussolin' mitgebracht."
     

  • "Unsere Mutti hilft uns, sie weckt uns, wäscht, stopft, kocht und pflegt uns."
     

  • "Wie der Geburtstag heran gekommen war, musste Mutti raus und sie wurde angesteckt.
    Da hat sie sich aber gefreut."
     

  • "Der Lehrer sagte uns, dass Nichtschwimmer nur bis zur Brust ins Wasser dürfen,
    die Schwimmer aber bis zum Steg."
     

  • "Am Nordpol herrscht ein halbes Jahr lang ewige Helligkeit." (10. Klasse)
     

  • "Ein Patient ist ein Mensch, der beim Arzt seine Rechnung bezahlen kann.
    Wo die Krankenkasse bezahlt, ist auch ein Patient, aber man nennt ihn
    'Kranker' oder 'Simulant'."
     

  • "Rembrandt malte sich selbst, um seinen Lebenswandel zu beobachten." (9. Klasse)
     

  • "In Deutschland hatten die Ritter abgenommen und der König war alleinstehend." (8. Klasse)
     

  • "In den Röhrenknochen ist der Knochenmarkt." (7. Klasse)
     

  • "Roggen ist eine Weize." (4. Klasse)
     

  • "In der Sahara verliert man häufig den Weg, wenn man Vater Mohager sieht."
    (gemeint war 'Fata Morgana')
     

  • "Der Sanitäter ist kein richtiger Arzt, nur ein flüchtiger Arzt."
     

  • "Der Schah von Persien hat eine neue Frau in Aussicht, sie ist gebürtige Persianerin."
     

  • "Um England zu schaden, griffen die Deutschen bald alle Schiffe an,
    die es vor die Flinte bekam." (10. Klasse)
     

  • "Bei uns in der Familie ist keiner als mein Vater krank gewesen.
    Mein Vater hatte einen Lungenabzes. Sonst ist bei uns alles in Ordnung.
    Nun möchte ich gerne ins Schlachterleben untergebracht werden." (9. Klasse)
     

  • "Die Schule ist kein Kinderheim. Man muss sich schon mal in all den Sachen einfügen."
     

  • "Die Karteier gebrauchen fast alle Seidenraupen, außer ein Paar, das sie wieder zum Werfen brauchen." (7. Klasse)
     

  • "Mit den 180,- DM, die ihm seine Patente einbrachten,
    konnte er sich keine großen Seitensprünge leisten." (8. Klasse)
     

  • "Im Sommer ist es oft 40 Grad im Schatten, obwohl es gar keinen gibt. (7. Klasse)
     

  • "Sonntag im Sommerbad waren Spanier, die hatten zwei kleine Spänchen mit." (1. Klasse)
     

  • "Meine Tante, die ist nicht ganz richtig, aber sie hat viel Geld." (3. Klasse)
    (gemeint war, "es war keine richtige Tante")
     

  • "Thermometer heißt Wärmemesser, man braucht es,
    weil die Menschen verschiedene Gefühle haben."
     

  • "Dann ging ich wieder ins Wasser und nässte mir meinen Körper."
     

  • "Der Staubsauger und das Bügeleisen gehören ebenso zu der erleichterten Arbeit der vielbeschäftigten Hausfrau. Jetzt werden in den meisten Haushalten Schaufel und Besen als allgemeine Zierde der Besenkammer angesehen. Ein größter Teil der deutschen Hausfrauen schafft sich den Staubsauger an. Der elektrische Strom vermag es, die Saugkraft so anzutreiben, dass sie leichtfertig den Staub von Teppichen und Möbeln, Fußböden und Gardinen beseitigt. Es ist wieder etwas erfunden worden, das Begeisterung und Zustimmung erntete und einen Lorbeerkranz im Herzen der Hausfrau einnahm." (10. Klasse)  


 

 

Lehrer(innen) fragen - Schüler(innen) antworten

  • Lehrer(in): "Was ist 'einfältig'?"
    1. Schüler(in): - "Zeug, was nur eine Falte hat, z. B. meine Hose."
    2. Schüler(in): - "Ein Mensch kann einfältig sein, ihm fällt etwas ein."
     

  • Lehrer(in): "Nenne mir den Namen einer Hallig."
    Schüler(in): "Perwoll". (6. Klasse)
    (gemeint war wohl "Pellworm", welche aber eine Insel und keine Hallig ist)
     

  • Lehrer(in): "Was ist eine 'Kohlenhalde'?"
    Schüler(in): "Damit werden die Kohlen festgehalten, damit sie nicht runterrutschen."
     

  • Lehrer(in): "Was ist das Gegenteil von 'konkret'?"
    Schüler(in): "indiskret". (8. Klasse)
     

  • Lehrer(in): "Was ist ein Kropf?"
    Schüler(in): "Da haben die Tiere ihre Nahrung übern Winter."
     

  • Leherer(in): "Was ist denn ein Rindvieh?"
    Schüler(in): "Ach das sind so Schafe und Ziegen." (4. Klasse)
     

  • Lehrer(in): "Woher hat das Schiefergebirge seinen Namen?"
    Schüler(in): "Da sind Schifahrer, da ist eine Schanse." (6. Klasse)
     

  • Lehrer(in): "Warum gibt es das Bild (Schild) 'Wildwechsel' an der Autobahn?" -
    Schüler(in): "Rehe können nicht lesen, sie sollen wissen, wo sie gehen sollen."
     

  • Lehrer(in): "Was ist 'Zwietracht'?"
    1. Schüler(in): - "Wenn einer ein Bild sich zu zweit betrachtet."
    2. Schüler(in): - "Zwietracht ist zwei, die zusammen leben."  

 


 
 

Mündlich ausgesprochen

  • "Frau S., Sie sind nun schon so alt und immer noch so fröhlich!"
    (Anmerkung: Frau S. war 33 Jahre 'alt'!)

 


 

 

Entschuldigungen und andere Eltern-Schreiben

  • "Ich bitte Sie, Anni zu entschuldigen, da sie mit ihrem Herzen hat und die ganze Schularbeit nicht machen konnte. Anni kann mit dieser Brille nicht aus dem Atlas sehen."
     

  • "Ich bitte um Schulfrei am Samstag, da ihr Bruder Hochzeit hat."
     

  • "Wir hatten gestern Hochzeit. Hans hatte sich so darauf gefreut. Bitte entschuldigen Sie dieses Familienfest."
     

  • "Ihnen zur Nachricht, dass Gertrud an Lungenspitzenkatarr und
    Magen- und Darmkatarr
    leidet und deshalb etwas unter an haben muss."
     

  • "Entschuldigen Sie bitte, dass Margret gefehlt hat, aber mein Mann ist auf Urlaub
    gewesen, und da habe ich sie in Hause behalten, weil er für ¼ Jahr zur Kur ist."
     

  • "Entschuldigen Sie bitte Peter's Fehlen, er hat Husten, Schnupfen und Durchfall,
    was man auch noch an seiner Nase sehen kann."
     

  • "Ich möchte ihn bitten, Wilhelmine nicht mit Schwimmen zulassen,
    da sie mir nicht so ist, als sie aussieht."
     

  • "Ich möchte Ihnen darum bitten, dass Wera in der Turnstunde
    ihr Mantel und Mütze aufbehält, da sie so erkältet war."
     

  • "Manfred klagt darüber, dass zwei Jungen ihn beim Ausziehen in der Turnstunde
    im Geschlechtsteil kneifen; ich möchte Sie bitten, das zu unterbinden.
    Und zwar heißen die beiden Michael N., Holger B. und Ralph B.
    Sollte eine Aussage nötig sein, bin ich gerne bereit, zu kommen."
     

  • "Bernd seine Unterschrift wegen der Hausarbeit habe ich verschuldet."  

 


 
 

Abschließend noch die Worte einer Putzfrau:

  • "Und was nu die Lehrerin is, der Mann, da is mein Neffe bei gegangen."
    (Soll in etwa heißen: "Mein Neffe ist in die Klasse des Mannes dieser Lehrerin gegangen".)

(Diese Seite wurde
zuletzt geändert
am 11.08.2011)

 

 

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